Dafür stehen wir...!

Sonja Hocher: Die Erhaltung der Artenvielfalt ist auch kommunale Aufgabe. Für klimagerechte, nachhaltige und menschennahe Politik möchte ich mich einsetzen. Die Bedürfnisse und politische Meinung von Jugendlichen sind mir wichtig. Hier erhalte ich viele Impulse von meinen 4 Kindern im Alter von 13 bis 25 Jahren.

Ully Feldmeyer: Mobilität, ein Wort in aller Munde. Ob Auto, Zug ,Fahrrad oder zu Fuss die Mobilität wird immer wichtiger.

Wir wollen keine Autos verbieten sondern auf eine bewusste Nutzung zielen.

Unsere Radwege müssen Familien- und Alltagstauglich sein. 

Der Fußgänger braucht sichere Gehwege und muß hindernisfrei  Straßen überqueren können. Zebrastreifen erhöhen die Sicherheit für Fussgänger, verkürzen die Wege  und endschleunigen den Verkehr und lassen diesen besser fliessen wo das Autofahren seine Berechtigung hat. 

Ich setze mich für Fußwege mit Aufenthaltsqualität ein. Gehen-sitzen-spielen in allen Fußgängerbereichen sollen das „zu Fuss gehen“ attraktiv und kommunikativ machen. In Bad Rappenau können wir hier noch einiges tun.

Eine Fahrradtour am 1.Mai hat es gezeigt, Radwege zwischen den Ortsteilen sind ausbaufähig. Von gar nicht vorhanden bis gut ausgebaut und beschildert ist alles vorhanden. Ich möchte die Fahrradvernetzung innerhalb der Ortsteile verbessern und stärken. 

Einkäufe mit dem Fahrrad. In vielen europäischen Ländern nicht wegzudenken. Hier muss die Stadt auf neue und andere Strukturen setzen. Mut haben zu Fahrradwegen die Vorrang vor dem Auto haben. Kurze, direkte  Wege (Fahrräder frei) in das Zentrum und  unmittelbare Parkmöglichkeiten für Räder sind erforderlich. 

Beim Bau der Kreisverkehre in Bad Rappenau wurden Fahrräder vergessen. Hier muß nachgebessert werden.

Vom Rathaus auf die Siegelsbacher Str. ein Unterfangen für Radfahrer oder für solche  mit Selbstmordpotential.  

Was die Siegelsbacher Str. angeht sind die Verwaltung und viele Gemeinderäte Rat- und die Strasse Radweglos.  An dieser direkten  Verbindung bleib ich dran.

Wie kommt der Radfahrer auf den neuen Radschnellweg am Neckar? Zubringerwege müssen ausgebaut und gekennzeichnet werden. Die Planungen müssen jetzt aufgenommen werden.

Es gibt noch vieles was wir verbessern wollen. Ich bleib dran.

Beate Gaugler: Bei Nabu und Waldnetzwerk e.V setze ich mich für den Schutz unserer Insekten und Pflanzenwelt ein. Ackerrandstreifen, Blühinseln wie Sie der Bauhof jetzt auch auf meine Initiative anlegt, sind erste Maßnahmen. Wussten Sie dass Schmetterlinge unterschiedliche Nahrungspflanzen und Brutablagepflanzen benötigen.  Ohne Brennessel gibt es auch weniger Falter ! Als Fahradmechanikermeisterin  versuche ich im Kontakt mit den Teenagern in einer Fahrrrad AG die Freude an diesem Fortbewegungsmittel  zu vermitteln . Gerade für Kinder und Jugendliche sind sichere Radwege wichtigl. Als Übungsleiterin in Turnverein ist mir das Generationen übergreifende Miteinander wichtig.

Stadtradeln hab ich schon gekannt als es Kommune es noch nicht beworben hat

Steffen Weisschuh: Als begeisterter Radfahrer möchte ich mich für eine verbesserte, fahrradfreundlichere Verkehrsinfrastruktur in Bad Rappenau einsetzen. Dies gelingt nur durch eine moderne, nachhaltige Politik, die die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und so ein Miteinander statt Gegeneinander fördert. Bei der Gestaltung dieses Miteinanders hilft mir sowohl das Radfahren als mein Hobby als auch mein Beruf in der Automobilindustrie.

Robin Müller: In Bad Rappenau würde viel Herz und Charme fehlen, gäbe es nicht noch immer viele Organisationen und Vereine, die voll und ganz von ehrenamtlichem Engagement getragen werden. Im Wald, Musik, Sport, Helfer wie Rotes Kreuz und DLRG, Kultur, Natur und vieles vieles mehr, Betreuung für Kinder, Unterstützung für Geflüchtete, Anlaufstellen für Senioren, Hilfe für Erkrankte oder deren Angehörige und last but not least unsere freiwillige Feuerwehr, der wir neben dem dortigen Engagement auch noch viel Verantwortung aufbürden. All diesen Vereinigungen und Ehrenamtlichen fühle ich mich verpflichtet. Das was sie uns Bürgern und der Stadt geben, das sollten wir zurückgeben. Ehrenamtliches Engagement sollte jederzeit passend kommunal gefördert werden und dadurch auch die verdiente Wertschätzung erfahren. Daneben stehe ich für eine Schullandschaft, die von der ersten Klasse bis zum Abitur den Nachwuchs unserer Stadt auf das Leben vorbereitet. Für unsere Kleinsten benötigen wir stetig mehr Krippen und KITA-Plätze. Und ich stehe für eine Verkehrsplanung, die langsam aber sicher den Weg von dem mit nur einer Person besetzten Auto wegfindet. Letztendlich wünsche ich unserer Stadt, dass sie aber auch ein bisschen das bleibt, was sie ist: eine Stadt mit Herz und unser Zuhause.